SportFCSGStarke Leistung: Der FC St.Gallen ist zurück an der Spitze

Starke Leistung: Der FC St.Gallen ist zurück an der Spitze

FCSG - Luzern 4:1
Nach einer tollen Vorstellung holt sich der FC St. Gallen die Leaderstellung in der Super League zurück. Die Ostschweizer siegen zum Abschluss der 31. Runde daheim gegen Luzern 4:1.
Publiziert am Do 16. Jul 2020 20:20 Uhr

Ihre vier Siege seit der Wiederaufnahme der Meisterschaft hatten die St. Galler allesamt mit einem Tor Differenz errungen. Mit der tollen Vorstellung gegen Luzern, nach der sie nunmehr wieder einen Punkt vor YB liegen, zeigten sie, dass es auch anders und ohne jedes Zittern geht. Wir haben uns auf das Spiel konzentriert und sind schnell 3:0 in Führung gegangen", sagt Silvan Hefti, der Captain vom FC St.Gallen, gegenüber «Teleclub». «Wir hatten auf dem Platz ein super Gefühl – so lässt es sich spielen.»

Erstes Tor nach nur 10 Minuten

Der 23-jährige portugiesische Offensivspieler André Ribeiro stand erstmals in Peter Zeidlers Startformation. Er benötigte nur zehn Minuten, um nach einem schönen Durchspiel mit Jérémy Guillemenot das 1:0 zu erzielen. St. Gallens Topskorer Cedric Itten hatte in den letzten drei Partien nicht getroffen und keinen Assist gespielt. Im Match gegen Luzern schlug er in der ersten Halbzeit innerhalb von drei Minuten zweimal zu. Seine Saisontore Nummer 14 und 15 in der Meisterschaft bedeuteten das 2:0 und das 3:0 - und mehr als nur die Vorentscheidung im Match gegen die lange Zeit heillos überforderten Luzerner, die ihre wohl schwächste Leistung boten, seit Trainer Fabio Celestini im Winter das Zepter übernommen hatte. «Wir haben ein gutes Kader beisammen und jeder gibt Vollgas», sagt FCSG-Stürmer Cedric Itten. Über seinen Mitspieler Jordi Quintillà, der den Penalty zum 4:0 schoss, sagt er: «Er schiesst überragende Penaltys. Jeder den er bisher schoss, war drinnen.»

Ostschweizer überwinden Luzerner «Fluch»

Wer vermutet hatte, dass der jungen Mannschaft von Trainer Peter Zeidler mit der Fortdauer der englischen Wochen die Kraft ausgehen könnte, musste sich an dem verregneten Donnerstagabend vom Gegenteil überzeugen lassen. Die Ostschweizer wirkten derart frisch, wie es eine Mannschaft jeweils eher zu Saisonbeginn ist.

Wenn man die Momentaufnahme dieser beiden Teams festhielt, konnte man sich nur mit Mühe vorstellen, dass die besten zwei Mannschaften des Kalenderjahrs 2020 gegeneinander spielten. Man konnte auch kaum glauben, dass St. Gallen ab August 2016 gegen Luzern kein Heimspiel gewinnen konnte. Auf ein Unentschieden folgten fünf Niederlagen am Stück. Den Fluch in den Partien gegen die Innerschweizer scheinen die Ostschweizer also überwunden zu haben, nachdem sie letzten Dezember mit einem 4:1 in Luzern eine Serie von zehn Niederlagen in den direkten Duellen beendet hatten.

Den Liveticker zum Nachlesen gibt es hier:

(sda/red.)

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