Sponsored ContentDiese Radio-Pfarrerinnen blicken auf 12 Jahre «Gott und d'Welt» zurück

Diese Radio-Pfarrerinnen blicken auf 12 Jahre «Gott und d'Welt» zurück

Kirche im Radio
Nach 12 Jahren ist Schluss mit der Sendung «Gott und d'Welt». Drei Generationen FM1-Pfarrerinnen blicken zurück. Im allerletzten «Gott und d'Welt»-Podcast erzählen sie von ihren berührendsten und lustigsten Erfahrungen als Radio-Pfarrerinnen.
Publiziert am Mi 30. Dez 2020 14:25 Uhr

Die erste Folge ist Radio-Pfarrerin Kathrin Bolt besonders in Erinnerung geblieben. «Zusammen mit Moderator Yves Müller habe ich vier Wochen lang immer wieder alles umgeschrieben und umgestellt, so lange, bis wir die Folge selbst kaum mehr anhören konnten», sagt Kathrin Bolt und lacht.

Sie war die erste «Radiopfarrerin», die wöchentlich am Sonntagmorgen auf Radio-FM1 zu hören war. Die Sendung entstand in Zusammenarbeit von Radio FM1 mit der evangelisch-reformierten und der katholischen Kirche von St.Gallen und beiden Appenzell.

Auch für ihre Nachfolgerin, Seelsorgerin Charlotte Küng war die erste Sendung die prägendste. «Es ging um Palliativcare und wir sprachen dazu mit einem Arzt vom Kantonsspital St.Gallen», erinnert sie sich im «Gott und d'Welt» Podcast. Charlotte Küng hat in ihren Sendungen kein Blatt vor den Mund genommen und sich auch an heikleren Themen rund um Kirche und Gesellschaft gewagt. «Am meisten bewegt hat mich die Sendung mit einem katholischen Theologen, der schwul ist und offen erzählt hat», sagt sie. Auf seine Bitte hin hätte sie dann seine Stimme verzerrt.

Von der Sendung zum Podcast

Seit knapp einem Jahr hatte die Religionspädagogin und Journalistin Ines Schaberger das «Radio-Pfarramt» inne. Sie begleitete die Umstellung von der Sonntags-Sendung zu längeren Podcast-Talks. Ihre berührendste Podcast-Folge? "Als Seelsorger Chika Uzor über #BlackLivesMatter und seine Erfahrungen mit Rassismus in der Schweiz gesprochen hat", sagt sie.

Anspruchsvoll war für die drei Frauen, sich kurz zu fassen und die Sendung nicht «zu kirchlich» zu gestalten und Themen rund um Gesellschaft, Glaube und Kirche spannend zu behandeln. «Man will schliesslich nicht nur die Menschen erreichen, die sich für die Kirche interessieren - sondern alle, die gerade Radio hören», sagt Kathrin Bolt.

Thematisch war alles erlaubt - warum dennoch eine der FM1-Pfarrerin dreimal von der Kirche «einen Rüffel» bekommen hat, erzählt sie im Podcast. Auch das eine oder andere Hoppala und skurrile Begegnungen lassen Kathrin Bolt, Charlotte Küng und Ines Schaberger Revue passieren.

Nach 527 Sonntags-Sendungen und 36 Podcast-Folgen kommt der «Gott und d'Welt» Podcast zu einem Abschluss.

«Fadegrad» geht es weiter

Ines Schaberger wird den Kirchen-Podcast neu auf Spotify und Apple Podcasts weiterführen - gemeinsam mit Lara Abderhalden und Samantha de Keijzer. Unter dem Titel «fadegrad» präsentieren sie ab Februar 2021 alle zwei Wochen eine neue Podcast-Folge. «Wir fragen Menschen, warum sie tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie sind - und das ohne Tabus», erklärt Schaberger. Auf Instagram gibt es Stories und kurze Videos dazu.

    #Gott und d Welt#Kirche
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