OstschweizThurgauOpfer von Frauenfeld wurde enthauptet

Opfer von Frauenfeld wurde enthauptet

Grausiges Detail zum Tötungsdelikt in Frauenfeld: Wie die Kantonspolizei Thurgau bestätigt, hat der Täter sein Opfer enthauptet. Weiterhin unklar ist die Identität der weiblichen Leiche.
Publiziert am Do 18. Okt 2018 07:33 Uhr

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Dienstagabend sei der Kopf vom Körper abgetrennt gewesen, bestätigt Matthias Graf, Mediensprecher der Thurgauer Kantonspolizei, einen Bericht von 20 Minuten. Mit welcher Waffe der Täter – verdächtigt wird ein 19-jähriger Mann italienischer Herkunft – sein Opfer tötete, wird noch vom Institut für Rechtsmedizin untersucht.

Untersuchungen noch nicht abgeschlossen

Während es sich beim Opfer laut mehreren Medienberichten um die Grossmutter des 19-Jährigen handelte, bestätigt die Polizei noch nicht, in welcher Beziehung die beiden Personen zueinander standen. «Die Untersuchungen zur Identität des Opfers sind noch nicht zu 100 Prozent abgeschlossen», sagt Graf. Auch sei noch nicht bekannt, welche Verletzungen zum Tod der Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses an der Talackerstrasse geführt haben.

Wie Graf erklärt, braucht es wegen des Zustandes der Leiche mehr Abklärungen als in anderen Fällen, um die Person zu identifizieren. Die Identität stehe wohl erst in den kommenden Tagen fest.

Handy zur Polizei gebracht

Am Mittwoch wurde der 19-Jährige zum ersten Mal befragt. Laut Polizeisprecher Graf sitzt der Jugendliche seit seiner Festnahme in der Nähe des Zürcher Flughafens in Haft. Kurz nach der Tat habe der mutmassliche Täter sein Handy zur Polizei gebracht. «Der Mann deponierte das Handy am Schalter und ist gleich wieder rausgelaufen.»

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Polizei noch keine Meldung zum Tötungsdelikt erhalten. «Deshalb sind wir ihm auch nicht gefolgt.» Aktuell werde noch abgeklärt, ob der 19-Jährige im Anschluss direkt in Richtung Kloten flüchtete.

Der 19-jährige Tatverdächtige absolviere in Aadorf eine Lehre zum Elektro-Installateur, schreibt Blick. Vergangene Woche habe der Jugendliche eine Waffe mit an den Arbeitsplatz genommen. Auch auf Facebook habe er immer wieder mit Waffe posiert.

Laurien Gschwend
© lag

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